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Naturparke ziehen an einem Strang


Freudenstadt, 9. November 2007

 

Gemeinsame Aktionen beschlossen

 

Die Großschutzgebiete Baden-Württembergs, die sieben Naturparke des Landes, haben ungeachtet der Sparbeschlüsse der Landesregierung ehrgeizige Ziele.

„Wir wollen öffentlichkeitswirksame Aktionen starten. Die Leute sollen sehen, was wir Naturparke für den Ausgleich zwischen Naturschutz und Erholung aber auch für die Entwicklung unserer ländlichen Räume tun. Viel zu lange haben wir zu sehr im Verborgenen gearbeitet“, fasste der Sprecher der AG der baden-württembergischen Naturparke, der Vorsitzende des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, der Freudenstädter Landrat Peter Dombrowsky die Stimmung auf der diesjährigen Sitzung der Naturparke am 09. November in Freudenstadt zusammen.

2008 steht die Vermarktung regionaler Produkte im Vordergrund. So veranstalten alle Naturparke gemeinsam am 03. August 2008 einen Brunch auf dem Bauernhof mit insgesamt 80 - 100 teilnehmenden Betrieben. „Ein tolles Projekt“ freut sich Dombrowsky über diese erste gemeinsame landesweite Aktion.

Erfahrung mit dem Brunch auf dem Bauernhof haben bereits die Naturparke Südschwarzwald und Schwäbisch-Fränkischer Wald gesammelt. 2007 nahmen mehrere tausend Gäste daran teil. Die Vorbereitungen und erste Gespräche mit interessierten Landwirten werden bereits Anfang 2008 beginnen.

Auch Gastronomieprojekte mit regionalem Bezug sind im Kommen. So werden bald auch im Naturpark Neckartal-Odenwald Naturpark-Wirte, in den Schwarzwald-Naturparken und im Naturpark Obere Donau gibt es sie bereits, regionale Spezialitäten anbieten. Naturpark-Bauernmärkte ein „Kind“ des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, wird es 2008 auch im Naturpark Südschwarzwald und im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald geben.

„Der Austausch unter den Naturparken funktioniert.“ Es ist gewollt, dass wir uns gegenseitig bei guten Projekten unterstützen“ stellt Dombrowsky fest.

Weitere Projekte wie ein gemeinsamer Fotowettbewerb oder die gemeinsame Präsentation auf der Messe CMT 2008 und ein Aktionstag der Naturparke Baden-Württembergs auf der Landesgartenschau in Bad Rappenau werden ebenfalls umgesetzt.

 

Die Vertreter der Naturparke waren zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Besprechung. Wermutstropfen ist allein die Finanzausstattung. Noch steht der Beschluss des Landes, nach den 20% in 2007 im Jahr 2008 weitere 10% der Finanzmittel für die Naturparke zu kürzen. Für 2009 steht der Halbierungsbeschluss der Mittel.

„Wenn es bei den Beschlüssen, insbesondere bei der Halbierung bleibt, ist das das Todesurteil für viele gute Initiativen und Projekte“ ist sich Dombrowsky mit den Vertretern aus den anderen Naturparken einig.

„Wir sind im Gespräch mit der Politik. Ich habe den Eindruck, dass unsere Argumente in Stuttgart Gehör finden“ ist Dombrowsky vorsichtig optimistisch.

„Auf jeden Fall dürfen wir nicht aufhören um eine adäquate Mittelausstattung zu kämpfen“ forderte er seine Mitstreiter auf.