Ihre Meinung ist gefragt!
Beteiligungs-Plattform vom 5. bis 30. März 2012
unter www.waldnaturschutz-forstbw.de
Der Landesforstbetrieb Baden-Württemberg erarbeitet derzeit eine „Gesamtkonzeption Waldnaturschutz für ForstBW“. Wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist eine umfassende Beteiligung aller Akteure rund um das Thema Waldnaturschutz, sowie der gesamten Öffentlichkeit. Die „Politik des Gehört-Werdens“ soll aktiv gelebt werden!
Wir möchten daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute länderübergreifend dazu einladen, sich vom 5. März bis 30. März 2012 aktiv an der Entwicklung dieser Konzeption zu beteiligen.
Informationsveranstaltung am Dienstag, 28. Februar um 19 Uhr Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Wonnhaldestrasse 4, 79100 Freiburg
Um Anmeldung bis eine Woche vor Veranstaltung wird gebeten an: Judith.Ehrlacher@forst.bwl.de oder Tel. 0761/4018-452.
Interesse an Windkraftprojekten steigt
Anfragen zum Bau von Windkrafteinrichtungen, Pumpspeicherkraftwerken oder auch touristischer Einrichtungen häufen sich mit dem derzeit steigenden Interesse von Städten und Gemeinden an diesen Themen. Die Höhenrücken des Schwarzwaldes stellen in Baden-Württemberg die Bereiche mit der höchsten Windhäufigkeit dar. Entsprechend hoch ist der Druck durch Windenergienutzung auf diese Flächen. Mögliche Standorte und Flächennutzungspläne werden allerorts diskutiert. Für den Schutz gefährdeter Wildtierarten ergibt sich hierdurch ein besonderes Konfliktpotential, denn genau diese Standorte fallen häufig mit den wenigen, noch großflächig zusammenhängenden Waldlebensräumen zusammen, die beispielsweise dem vom Aussterben bedrohtem Auerhuhn letzte Rückzugsgebiete bieten.
Gesamttext als PDF lesen: FVA Auerhuhn und Windkraft
Ministerialdirektor Wolfgang Reimer: „Baden-Württemberg wird seiner Vorbildfunktion beim Waldnaturschutz gerecht“
Rund 450 Hektar unberührte Natur im Großschutzgebiet Pfrunger-Burgweiler Ried
PM ForstBW vom 9.02.12
„Wir weisen heute im Pfrunger-Burgweiler Ried den größten Bannwald des Landes aus. Auf einer Fläche von rund 450 Hektar wird die Natur sich selbst überlassen und eine einzigartige Moorlandschaft geschützt“, sagte der Ministerialdirektor im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wolfgang Reimer, am Donnerstag (9. Februar) bei der Ausweisung des Bannwaldes in Ostrach-Burgweiler (Landkreis Sigmaringen). Bannwälder sind „Totalschutzgebiete“ - auf eine forstwirtschaftliche Nutzung wird hier vollständig verzichtet. Diese gibt es in Baden-Württemberg seit über 100 Jahren: Bereits 1911 hat die Forstverwaltung den ersten Bannwald im Nordschwarzwald ausgewiesen. Die Ausweisung von Bannwäldern erfolgt aktuell auf der Grundlage des Waldschutzgebietsprogramms des Landesbetriebes ForstBW.
Weitere Informationen zu Wald und Forstwirtschaft erhalten Sie im Internet unter der Adresse www.mlr.baden-wuerttemberg.de oder www.forstbw.de.
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Schutzgemeinschaft Deutscher Wald informiert:
Im Oktober jeden Jahres wird von einem Expertengremium, in dem die SDW Mitglied ist, der Baum des Jahres für das folgende Jahr ausgewählt.
Die Auswahlkriterien für die Wahl eines Baumes sind sehr unterschiedlich: So soll durch die Wahl zum Baum des Jahres entweder auf die Seltenheit einer Baumart, auf die Gefährdung durch neuartige Waldschäden oder Baumkrankheiten, auf die Bedeutung eines Baumes für die Menschen oder auf die Relevanz der Bäume für ein Ökosystem hingewiesen werden.
Mehr Informationen zum Herunterladen als PDF: Europäische Lärche
PM des BMELV
Aigner fordert Wald-Klima-Fonds
„Die Inventurstudie zur Kohlenstoff-Bilanz des deutschen Waldes belegt: Wald und Holz schützen unser Klima“, sagte Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner heute in Berlin.
Die Studie zeigt, dass in der ober- und unterirdischen Biomasse (Holz, Laub/Nadeln und Wurzeln) die Wälder in Deutschland 1,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff speichern. Zusätzlich speichert der Waldboden Kohlenstoff in ähnlicher Größenordnung. Die Holzvorräte in den deutschen Wäldern sind mit 330 m3 je Hektar mit die höchsten in Europa.
Bundesweiter Aktionstag „Rettet die Kastanien“ findet am 14. November 2009 statt, der Kreisverband Rems-Murr sammelt den ganzen Oktober über, bittet um Mithilfe und ruft zu Aktionen auf
Laub sammeln stellt bisher einziges Mittel gegen Kastanienminiermotte dar.
PDF der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
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"waldwissen.net" ist eine Website von forstlichen Fachleuten für forstliche Fachleute: Wir stellen qualitätsgesicherte Fachinformationen zu Wald, Mensch und Forstwirtschaft zur Verfügung und gewährleisten deren Aktualität.
"waldwissen.net" vermittelt in verständlicher forstlicher Fachsprache verdichtetes und aufbereitetes forstliches Wissen zu unterschiedlichsten Fachthemen.
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Chalara fraxinea in Südwestdeutschland
WALDSCHUTZ–INFO der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abteilung Waldschutz
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WALDSCHUTZ–INFO der forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abteilung Waldschutz
Bodenschutzkalkungen stabilisieren das Waldökosystem
Auf einer Waldfläche von insgesamt rund 1300 Hektar in den Regierungsbezirken Tübingen und Stuttgart startet ab kommenden Mittwoch, 8. Oktober 2008, eine von der Forstverwaltung koordinierte Bodenschutzkalkung. Mit der Ausbringung von Dolomitkalk und teilweise Holzasche sollen die Versauerung der Waldböden abgemildert und die natürlichen Regenerationsprozesse der Böden wieder verbessert werden. Dadurch wird die Stabilität der Waldökosysteme erhöht.
Nur wenige Igel brauchen Hilfe. Landratsamt Rems-Murr gibt Tipps zur Aufnahme und Pflege.
Igel sind Wildtiere, die grundsätzlich nicht durch Menschen aufgenommen werden dürfen. In Ausnahmefällen darf ein verletztes oder krankes Tier aufgenommen werden, zum Beispiel wenn es sehr stark von Parasiten befallen ist, Verletzungen, Abszesse sowie Lähmungserscheinungen und Stachelausfall aufweist, oder wenn es bei Einbruch der kalten Jahreszeit das „Überwinterungsgewicht“ von 400 g nicht erreicht hat.
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Neuer Schädling an importierten Zierpflanzen
Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg bittet die
Bevölkerung um Mithilfe
In importierten Fächerahornbäumen (Acer palmatum) versteckt sich ein Schädling, der nicht nur in seiner asiatischen Heimat gefürchtet wird: der Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis).
Merkblatt der Biologischen Bundesanstalt
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Am Tages des Baumes 2008:
In Königsbronn wurde Anne Reischmannn als Erste Waldkönigin für Baden-Württemberg, die „sympathische Botschafterin des Waldes“, inthronisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Am Freitag, dem 25. April, stellten die Landesvorsitzenden des Vereins Waldarbeitsmeisterschaften und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Herrmann Eberhardt und Ulrich Burr, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung die erste baden-württembergische Waldkönigin in Königsbronn-Ochsenberg vor. Es ist Anne Reischmann, die 22 Jahre jung ist, gut mit der Motorsäge umgehen kann und Forstwirtschaft in Weihenstephan studiert. Sie ist Waldbesitzerin und Jägerin und stammt aus Achberg im Kreis Ravensburg, im südlichen Teil des Schwabenlandes gelegen.
Die Kreisobstbauberatung empfiehlt: Im Hausgarten und in den Streuobstwiesen nun die Obstbäume auf den Befall von Frostspannerraupen kontrollieren.
Seit einigen Jahren verursacht der kleine Frostspanner erhebliche Fraßschäden an Kern- und Steinobstbäumen. Obwohl sich der Befall verringerte, wird der Schädling auch in diesem Frühjahr - je nach Standort - wieder verstärkt auftreten und sich an den jetzt sprießenden jungen Blätter satt fressen. Besonders gefährdet sind Bäume, die im Vorjahr stark befallen waren und im Herbst keinen abwehrenden Leimgürtel erhalten haben. Obstbäume, welche an Hecken, Wald oder ungepflegte Obstwiesen angrenzen, werden zudem durch „zugewehte“ Frostspannerräupchen geschädigt.
Die 25. Terrestrische Waldschadensinventur in Baden-Württemberg erfolgte, wie in den Vorjahren, unter Leitung der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt, auf dem 8x8 km Stichprobennetz. Die Aufnahmen werden seit 1983 nach dem gleichen Schema im Wald erhoben und im Waldzustandsbericht zusammengeführt. Sie erlauben statistisch abgesicherte Aussagen zu den Hauptbaumarten Fichte, Tanne, Buche, Eiche sowie den Hauptregionen Schwarzwald, Neckarland, Schwäbische Alb und Südwestdeutsches Alpenvorland. Landesweit wurde 2007 ein leichter Rückgang der Nadel- und Blattverluste auf hohem Niveau festgestellt.
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Einigermaßen überraschend und schnell hat der Winter bei uns Einzug gehalten.
Wie überleben eigentlich die Tiere in der freien Wildbahn diesen Winter ohne Haus, Heizung und Faserpelz?
Strategie für schlechte Zeiten
Winterschlaf ist eine faszinierende Strategie, um strenger Witterung und Nahrungsknappheit zu entgehen.
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NABU Murrhardt freut sich über seltenen Fund
Sie ist die Würgerin unter den heimischen Schlangen. Statt Giftzähnen nutzt sie ihre Muskeln als Waffen. Hat sie eine Eidechse oder eine andere Schlange aufgespürt, erwürgt die Schlingnatter das Tier. “Sie wartet nicht bis ein Beutetier vorbei kommt, sondern ist eine sehr aktive Jägerin. Ihre Opfer verfolgt sie zuweilen über lange Strecken bis in unterirdische Höhlen hinein”, erklärt Hartmann Widmaier von der NABU-Gruppe Murrhardt.
Waldkonvention verabschiedet
Vereinte Nationen einigen sich nach jahrelangen Verhandlungen in New York auf Übereinkommen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung Großer Erfolg – für die Wälder der Erde und für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft: 15 Jahre nach der Umweltkonferenz von Rio 1992 gelang auf der 7. Sitzung des Waldforums (UNFF) der Vereinten Nationen in New York vom 16. bis 27.04.2007 erstmals der Durchbruch zu einem internationalen Waldübereinkommen.
Newsletter Waldpädagogik September 07 als Download
Stuttgart (dpa/lsw)
Erstmals ist im Südwesten das Virus der europäischen Fledermaustollwut festgestellt worden. Das Friedrich-Löffler-Institut habe den seltenen Erreger bei einer im Kreis Biberach gefundenen Wasserfledermaus festgestellt, berichtete das Agrarministerium am Dienstag in Stuttgart.
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Wer ihn noch nicht gesehen hat, hat ihn vielleicht schon gehört - der Schwarzspecht - ein nicht alltäglicher Vogel, ist im Boller Wald wieder häufiger zu sichten.
Der Wald im Rems-Murr-Kreis hat sich vom Extremsommer 2003 noch immer nicht erholt. Sichtbare Trocknisschäden an alten Buchen und der Befall von zahlreichen Fichten mit Borkenkäfern sind deutliche Folgeschäden der damals langen Trockenphase.
Landesforstpräsident Dr. Fridolin Wangler wurde am Donnerstag (12. Juli) durch den Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, in Stuttgart in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Ansprache lobte Minister Hauk den außerordentlichen hohen Sachverstand, die analytischen Fähigkeiten und das Verhandlungsgeschick von Landesforstpräsident Wangler. "Hinzu kommen Qualitäten wie Kooperationsbereitschaft, Vertrauen, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein.
Der Geschäftsbereich Gesundheit empfiehlt Staubschutz bei Arbeiten - Kontakt mit Mäusekot und dessen Staub sollte vermieden werden
Mit landesweit 436 Fällen bis zum 8. Juni wurden für das Jahr 2007 bereits mehr Hantavirus-Fälle gemeldet als im gesamten bisherigen Spitzenjahr 2002 mit 169 Fällen.
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Trat er früher eher selten in Erscheinung, so ist seit etlichen Jahren der Eichenprozessionsspinner ein fester Bestandteil mit seinen frühsommerlichen „Wald- Feld- und Garten-prozessionen geworden.
Die Klimaerwärmung scheint auch an dieser Stelle unangenehme und spürbare Veränderungen zu bringen.
Man muss kein Vogelkundler sein, um ihn zu erkennen: Über dem Feld oder einer Strassenböschung „rüttelt“ der Vogel am Himmel – mit raschem Flügelschlag und breit gefächertem Schwanz steht er punktgenau in der Luft, deshalb wird er auch Rüttelfalke genannt.
Am 16. April um die Mittagszeit brannte nordwestlich von Kaisersbach der Wald. Zwischen der L 1120 und dem Ortsteil Weidenhof war trotz der Aufsicht des Waldbesitzers ein bereits gelöschtes Reisigfeuer vom vergangenen Samstag durch den aufkommenden Ostwind wieder aufgeflammt und vernichtete 0,5 ha Wald. Nur ein schnelles Eingreifen der Welzheimer und Kaisersbacher Feuerwehren verhinderte Schlimmeres. Dieses noch einigermaßen glimpflich verlaufene Ereignis nimmt das Landratsamt zum Anlass und bittet um besondere Vorsicht im Umgang mit Feuer.
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Nach vielen Monaten Holzerntearbeiten im Wald beginnen jetzt wieder die Pflanzarbeiten.
Momentan sind die Forstwirt-Auszubildenden damit beschäftigt in der Pflanzschule beim Forstlichen Stützpunkt Pflanzen auszuheben.
Die Buchen z.B. haben 1 Jahr als Sämling und 2 Jahre als verschulte Pflanze (mit dem größer werden braucht die einzelne Pflanze mehr Platz) im geschützten Raum der Pflanzschule zugebracht. Jetzt werden sie ausgehoben, nach Qualitäten sortiert, denn nur Pflanzen mit gut ausgeprägter Wurzel und gutem Sproß können im Freiland überleben.
Zeit zur Frostspannerbekämpfung
Seit einigen Jahren sorgt der kleine Frostspanner für erhebliche Schäden und Ernteausfälle an Kern- und Steinobstbäumen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Schädling auch in diesem Frühjahr wieder sehr stark auftreten und wieder viele Obstbäume kahl fressen wird. Vor allem Bäume, die im Herbst keinen schützenden Leimgürtel erhalten haben, sind besonders gefährdet.
Wird aus dem Winterschlaf ein Winterschläfchen?
Der milde Vorfrühling hat auch unsere heimischen Amphibien aus ihrer Winterstarre aufgeweckt. Vorfrühling ist unabhängig vom Kalender die Jahreszeit ab der Haselblüte. Eine Auswertung der Durchschnittswerte vergangener Jahre für die Amphibienwanderung im Rems-Murr-Kreis durch den Geschäftsbereich Umweltschutz hat ergeben, dass die Hauptwanderung ganz unabhängig von den jährlich sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen in den mittleren Märzwochen war.